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Im Einsatz für

Duratent im Einsatz bei DM

Als aus Parkplätzen Testzentren wurden: Ein rückblickendes Gespräch mit Gregor Nowak, dm.

Die Pandemie hat Orte verändert. Aus Vorflächen wurden Testbereiche, aus temporären Lösungen plötzlich systemrelevante Infrastruktur, aus Parkplätzen wurden Wartezonen. Auch für dm war der Aufbau mobiler Schnelltestzentren ein großer Kraftakt unter Zeitdruck. Im Gespräch mit Gregor Nowak aus der Zentralen Beschaffung wird deutlich, warum dabei nicht irgendein Pavillon gefragt war, sondern eine Lösung, die stabil, praxistauglich und professionell einsetzbar war – und die über den ursprünglichen Anlass hinaus Bestand hatte.

„Gerade in der Pandemie waren wir auf zuverlässige Partner angewiesen. Es ging darum, dass Zusagen, die gemacht wurden, auch eingehalten werden. Duratent ist uns in dieser Situation als sehr zuverlässiger Lieferant und Partner positiv in Erinnerung geblieben.“

Gregor Nowak Zentrale Beschaffung Materialwirtschaft

Kurzprofil

dm-drogerie markt

Bereich Materialwirtschaft / indirekter Materialeinkauf
Projekt Mobile Schnelltest-Infrastruktur während der Pandemie
Umfang 450 Faltpavillons von Duratent
Modell Hexa40
Einsatzkontext Deutschlandweiter Rollout an zahlreichen Standorten
Nutzung Testbereiche, Wartezonen, Wetterschutz und Zonierung von Abläufen
Produktkontext Duratent-Faltpavillons, ergänzend Ersatzdächer und Beschwerungsgewichte
Besonders wichtig war Qualität, Stabilität, schneller Aufbau, sichere Einsetzbarkeit und eine professionelle Außenwirkung
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Tempo als Grundbedingung für Erfolg

Was in der Corona-Zeit besonders spürbar war: Tempo war keine Zusatzanforderung, sondern die Basis dafür, dass überhaupt tragfähige Lösungen entstehen konnten. Im Gespräch mit Herrn Nowak wird deutlich, wie eng bei dm Beschaffung, Organisation und praktische Umsetzung ineinandergreifen mussten, damit an vielen Standorten in kurzer Frist funktionierende Testbereiche entstehen konnten.

„Für dm war der Aufbau der Testzentren ein großer interner Kraftakt, bei dem viele unterschiedliche Bausteine zusammenkommen mussten. Wir mussten in kurzer Zeit eine Infrastruktur schaffen, die für Kundinnen, Kunden und Mitarbeitende funktioniert. Dazu gehörten nicht nur Pavillons, sondern auch Abläufe, Ausstattung, Zertifikate, IT und viele organisatorische Fragen.“

Gregor Nowak Zentrale Beschaffung Materialwirtschaft

Die Faltpavillons von Duratent waren in diesem Zusammenhang kein isoliertes Einzelprodukt, sondern Teil einer größeren Infrastruktur. Sie halfen dabei, offene Flächen in strukturierte, wettergeschützte und nutzbare Bereiche zu verwandeln.

Warum in einer Krise nicht irgendeine Lösung reicht

Die eigentliche Herausforderung lag nicht nur in der Schnelligkeit, sondern in der Verbindung von Tempo und Tragfähigkeit:

„Wir haben den Markt sondiert und wollten bewusst eine gute Qualität einkaufen. Es ging nicht nur darum, möglichst schnell irgendeinen Pavillon zu bekommen, sondern eine Lösung zu finden, die wetterbeständig ist und im täglichen Einsatz bestehen kann. Für uns war es ein Spannungsfeld zwischen wirtschaftlicher Beschaffung und nachhaltiger Qualität.”

Was dm brauchte, musste schnell verfügbar sein — und zugleich so belastbar, dass es im täglichen Einsatz nicht sofort an seine Grenzen stößt.

„Die Entscheidung für Duratent hatte viel mit der Stabilität, der Qualität und der professionellen Ausführung der Pavillons zu tun. Wir brauchten eine Lösung, die zu einem öffentlichen Einsatz mit Kundinnen, Kunden und Mitarbeitenden passt.“

Erst Parkplatztest, dann Rollout

Bevor die Pavillons in die Fläche gingen, wurden sie bei dm zunächst ganz praktisch geprüft. Nicht im Modell, nicht nur anhand technischer Daten, sondern direkt unter realen Bedingungen:

„Wir haben die Pavillons selbst auf dem Parkplatz vor unserem Gebäude getestet. Uns war wichtig zu prüfen, ob die Kolleginnen und Kollegen in den Märkten den Aufbau gut bewältigen können — auch diejenigen, die nicht täglich mit solchen Produkten arbeiten.“

Gerade bei einem bundesweiten Einsatzkontext ist das keine Nebensache. Eine gute Lösung muss nicht nur hochwertig sein, sondern sich auch im Handling klar, verständlich und zuverlässig anfühlen.

„Der Aufbau war wirklich sehr einfach. Am besten funktioniert es zu viert: Jede Person zieht an einer Seite, dann öffnet sich der Pavillon sehr schnell und lässt sich anschließend nach oben schieben und arretieren. Zu viert lässt sich der Pavillon in unter einer Minute aufbauen. Zu zweit funktioniert es ebenfalls, dann muss man etwas diagonaler arbeiten und sich besser abstimmen.”

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Mehr als ein Dach: Wie die Pavillons Abläufe ordneten

Im Einsatz vor Ort wurden die Pavillons zu einem stillen Strukturgeber. Sie schufen nicht nur Schutz, sondern halfen dabei, aus offenen Flächen geordnete Übergangszonen zu machen. Gerade in einem so sensiblen Umfeld war das mehr als reine Logistik:

„Mit den Pavillons und Planen konnten Bereiche zoniert und Abläufe besser organisiert werden. Es ging um Wegeführung, Wartebereiche und darum, Kundinnen und Kunden durch den Prozess zu leiten. Die Pavillons waren damit ein wichtiger Baustein der mobilen Testinfrastruktur.“

Hinzu kam, dass die Bedingungen von dm-Markt zu dm-Markt sehr unterschiedlich waren. Die Lösung musste deshalb nicht starr funktionieren, sondern sich an verschiedene räumliche Gegebenheiten und Nutzungsrhythmen anpassen können:

„Die Pavillons wurden in den Testzentren unterschiedlich eingesetzt — als Testbereich, Wartebereich, Wetterschutz oder zur Strukturierung der Abläufe vor Ort. Je nach Standort mussten die Märkte die Lösung an ihre jeweilige Situation anpassen können.“

Gerade diese Anpassungsfähigkeit machte den Unterschied im laufenden Betrieb:

„Einige Märkte haben die Pavillons über längere Zeit stehen lassen, andere haben sie morgens aufgebaut und abends wieder abgebaut. Die Nutzung war also nicht überall gleich, sondern musste zu den jeweiligen Standortbedingungen passen.“

Gregor Nowak Zentrale Beschaffung Materialwirtschaft

Wenn Wetterschutz auch Verantwortung bedeutet

„Die stabile Bauweise war für uns ein sehr wichtiger Punkt. Am Ende stehen Kundinnen, Kunden und Mitarbeitende unter oder in der Nähe dieser Pavillons. Deshalb war klar: Die Lösung muss nicht nur praktisch sein, sondern auch verantwortungsvoll einsetzbar.“

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Zur sicheren Nutzung gehörte dabei nicht nur die Konstruktion selbst, sondern auch die Frage, wie die Pavillons unter wechselnden Wetterbedingungen abgesichert werden können:

„Wir haben uns intensiv mit Themen wie Wind, Beschwerung und Wetter beschäftigt. Uns war wichtig, dass die Pavillons mit Gewichten gesichert werden können und eine gewisse Belastbarkeit mitbringen.“

Gleichzeitig blieb klar, dass auch die beste Infrastruktur nur im Zusammenspiel mit umsichtigem Handeln funktioniert. Gerade bei kritischen Bedingungen war entscheidend, dass die Märkte Wetter und Wind aufmerksam im Blick behielten und Sicherheit jederzeit Vorrang hatte.

„Natürlich mussten die Märkte umsichtig mit Wetter und Wind umgehen. Bei kritischen Bedingungen war klar: Lieber abbauen und den Betrieb unterbrechen, als ein Risiko einzugehen. Gleichzeitig hat uns die stabile Konstruktion der Duratent-Pavillons überzeugt.“

Warum Qualität auch sichtbar sein musste

Wo Infrastruktur plötzlich öffentlich sichtbar wird, wird Gestaltung Teil ihrer Wirkung. Der Duratent-Pavillon wurde zu einem sichtbaren Bestandteil des gesamten Settings. Er rahmte nicht nur den Ablauf, sondern prägte auch, wie diese temporären Orte wahrgenommen wurden:

„Neben der reinen Funktionalität war uns auch wichtig, Kundinnen und Kunden ein ansprechendes und angemessenes Bild zu bieten. Die Testzentren sollten nicht improvisiert wirken, sondern zur Wahrnehmung von dm passen.“

Damit verschob sich die Rolle des Faltpavillons über den reinen Nutzwert hinaus. Er wurde Teil einer Umgebung, in der Ausstattung, Atmosphäre und Vertrauen enger zusammenhingen als unter normalen Bedingungen:

„Qualität war für uns nicht nur eine technische Frage, sondern auch eine Frage der Außenwirkung. Wenn Kundinnen und Kunden an einen solchen temporären Bereich kommen, soll die Ausstattung trotzdem wertig und professionell wirken. Der Pavillon war in diesem Kontext mehr als nur ein Wetterschutz. Er war Teil der Einrichtung und hat dazu beigetragen, die temporäre Testumgebung sinnvoll und professionell abzurunden.“

Was im laufenden Betrieb wirklich praktikabel war

Was sich im laufenden Betrieb bewährt, entscheidet sich oft nicht an der großen Geste, sondern an der Frage, wie einfach ein System über viele Standorte hinweg handhabbar bleibt. Genau hier zeigte sich, dass bei den Duratent-Faltpavillons nicht nur das Produkt selbst, sondern auch das Drumherum mitgedacht war:

„Das Modulare bei Duratent war für uns ein klarer Vorteil. Wenn ein Teil beschädigt war, musste nicht gleich der ganze Pavillon ersetzt werden. Einzelne Komponenten wie Ersatzdächer konnten nachbestellt werden.“

Gerade in einem dezentralen Einsatzkontext zählt dabei nicht nur, dass Ersatz möglich ist, sondern wie einfach sich dieser Prozess abbilden lässt:

„Gerade bei vielen Standorten ist es wichtig, dass Ersatzbedarf einfach organisiert werden kann. Die Möglichkeit, einzelne Teile auszutauschen, hat die Nutzung im laufenden Betrieb deutlich praktischer gemacht.“

Hinzu kam ein weiterer, eher stiller Vorteil: Systeme werden oft nicht an ihren großen Eigenschaften gemessen, sondern an den kleinen Dingen, die im Alltag verloren gehen, fehlen oder unnötig Zeit kosten:

„Bei klassischen Zeltsystemen hat man oft viele kleine Einzelteile, die verloren gehen können. Bei den Duratent-Pavillons war das Handling deutlich einfacher. Es gab weniger lose Teile und dadurch weniger Risiko, dass im Alltag etwas fehlt.“

Was blieb, als die Testzentren wieder verschwanden

„Für uns war positiv, dass die Ausstattung nach dem ursprünglichen Einsatz nicht einfach ungenutzt blieb. Die Duratent-Pavillons hatten über den konkreten Anlass hinaus einen praktischen Nutzen.“

Vielleicht zeigt sich gerade hier am deutlichsten, was eine gute Lösung von einer reinen Notmaßnahme unterscheidet: Sie endet nicht mit dem Anlass, für den sie einmal gedacht war. Auch nach dem Rückbau der Testzentren blieben die Pavillons Teil der Praxis — in anderen Formaten, an anderen Orten und schließlich sogar über dm hinaus.

„Die Duratent-Faltpavillons waren keine reine Einweglösung für die Pandemiezeit. Nach der Testzentrum-Phase fanden sie bei dm weiter Verwendung, zum Beispiel bei internen und externen Veranstaltungen oder bei Promotionsaktionen. Ein Teil der Zelte und Zubehörteile wurde später auch an gemeinnützige Vereine, Feuerwehren oder das Deutsche Rote Kreuz weitergegeben. So fanden die Produkte an verschiedenen Orten eine sinnvolle Weiterverwendung.“

Eine Lösung für den Ausnahmezustand – mit einem Leben danach

„Duratent hat uns im Rahmen des Projekts zur Eindämmung der Pandemie mit hochwertigen und praxistauglichen Faltpavillons unterstützt. Die Faltpavillons waren stabil, gut handhabbar und für den professionellen Einsatz geeignet.“

Im Ergebnis blieb von dieser Zusammenarbeit deshalb mehr als eine temporäre Lösung. In Erinnerung blieb ein Produkt, das sich in einer außergewöhnlichen Situation bewährt hat — und ein Partner, der in einer Phase hoher Unsicherheit verlässlich liefern konnte.

„Für uns war die Kombination aus Qualität, Verlässlichkeit und praktischer Nutzbarkeit entscheidend. Duratent hat in dieser Hinsicht einen sehr positiven Eindruck hinterlassen.“

Dass diese Erfahrung über den konkreten Anlass hinaus nachwirkt, zeigt sich schließlich auch im Ausblick: Die Zusammenarbeit wird nicht nur rückblickend positiv bewertet, sondern bleibt auch für künftige Bedarfe anschlussfähig.

„Wenn wir noch einmal eine größere Anzahl an Faltpavillons benötigen würden, wäre Duratent sicherlich ein Anbieter, den wir wieder ansprechen würden. Die Zusammenarbeit und die Produktqualität sind uns positiv in Erinnerung geblieben.“

Gregor Nowak Zentrale Beschaffung Materialwirtschaft
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